Business Intelligence - 10 Trends für 2018

​Business Intelligence - 10 Trends für 2018

TrendsBI.jpgImmer mehr Lösungen für den Bereich Business Intelligence strömen auf den Markt. Alles entwickelt sich weiter. Stillstand bedeutet Rückschritt.  Lesen Sie jetzt in welche Richtung es 2018 gehen wird. Unser Partner Tableau hat IT-Fachkräfte befragt und die zehn wichtigsten Trends für Sie zusammengestellt:

#1 Keine Angst vor künstlicher Intelligenz
Schreckensvisionen geistern im Raum, wenn das Thema künstliche Intelligenz auftaucht. Durch ständige Verbesserungen in Forschung und Technologie wird Machine Learning (ML) zum ergänzenden Tool für Analysten. Die Vision: Hilfsmittel statt Konkurrenz!

#2 Einfluss der Geisteswissenschaften
Kompetente Datenfachleute sind weiterhin gesucht und essentiell wichtig für Technologieunternehmen. Trotzdem öffnet sich der Arbeitsmarkt auch für Nicht-IT’ler. Wer beispielsweise ein Dashboard gestaltet, schafft das auch ohne fundierten technischen Hintergrund. Für Organisationen wird es immer wichtiger aus den Daten Erkenntnisse zu ziehen und Veränderungen in Gang zu bringen – und zwar mithilfe von Kunst und Überzeugung, die ein Geisteswissenschaftler mitbringt.

#3 Natürliche Sprachverarbeitung (NLP)
Durch Amazon Alexa, Google Home und Microsoft Cortana wird die Sprachsteuerung immer alltäglicher und somit auch immer relevanter in den verschiedensten Lebensbereichen. Die Zahl der Abfragen per Spracheingabe steigen.
Möglichkeiten wie folgende machen den Reiz aus: CEO erteilt seinem Mobilgerät folgenden Analytics-Auftrag: „Gesamtumsatz nach Kunden, die Heftklammern in New York gekauft haben“, dann nach „Aufträgen innerhalb der letzten 30 Tage“ filtern und anschließend nach „Abteilung des Projekteigentümers“ gruppieren – ganz leicht und von jedem möglichen Ort aus.
 
#4 Die Multi-Cloud-Debatte
Laut einer kürzlich von Gartner durchgeführten Studie „wird bis 2019 eine Multi-Cloud-Strategie das gängige Konzept für 70 Prozent der Unternehmen werden, im Vergleich zu den weniger als 10 Prozent heute“. Die Vorteile sind klar: individuelle Lösungen für verschiedene Anforderungen und Verlagerung des Risikos auf mehrere Anbieter. Dem entgegen stehen allerdings eine erhöhte Komplexität und geringere Rabatte durch kleinere Auftragsvolumen.
 
#5 Der Aufstieg des Chief Data Officer (CDO)
Ursprünglich fielen die meisten BI-Aufgaben in den Verantwortungsbereich des Chief Information Officer (CIO). Die Folge: BI-Initiativen (Datensicherheit, das Erstellen von Analysemodellen usw.) geraten in einen Wettstreit mit anderen strategischen Initiativen (IT-Architektur, der Systemsicherheit oder der Netzwerkstrategie).
Organisationen wird immer stärker bewusst, dass eine Verantwortlichkeit in der Vorstandsetage erforderlich ist – ein eindeutiger Beleg für den strategischen Wert der Daten und deren Analyse.
 
#6 Data Governance wird zum Teamsport
Bei Governance geht es darum, die Weisheit der Vielen zu nutzen, um einerseits die richtigen Daten der richtigen Person zur Verfügung zu stellen und andererseits die Daten für die falsche Person zu sperren. Sie befähigt Geschäftsanwender dazu, überall vertrauenswürdige und kuratierte Daten zum Gewinnen von Erkenntnissen zu verwenden. Die Implementierung solcher Prozesse bietet eine große Wertschöpfung für Unternehmen.
 
#7 Daten werden versichert
Für viele Unternehmen sind die Daten ein entscheidendes Wirtschaftsgut. Eine Branche, die infolge der Datensicherheitsverletzungen ein rasantes Wachstum verzeichnet, ist der Cyberversicherungsmarkt. Die Cyber- und Datenschutzversicherung deckt die Haftung eines Unternehmens für eine Datensicherheitsverletzung ab, bei der die persönlichen Daten des Kunden durch einen Hacker offengelegt oder gestohlen werden.
 
#8 Die Rolle des Data Engineer gewinnt an Bedeutung
Im Oktober 2017 gab es bei LinkedIn mehr als 2.500 offene Stellen unter dem Titel „Data Engineer“ bzw. „Datentechniker“. Das beweist die Wichtigkeit dieser Position. Der Datentechniker ist dafür verantwortlich, die Betriebs- und Analytics-Datenbanken eines Unternehmens zu entwerfen, aufzubauen und zu verwalten. Mit anderen Worten: Datentechniker sind dafür verantwortlich, Daten so aufzubereiten, dass Erkenntnisse zur  Entscheidungsfindung gewonnen werden können.
 
#9 Das IoT treibt Innovation
Zu behaupten, die Ausbreitung des Internets der Dinge (IoT) hätte ganz erheblich dazu beigetragen, dass die Zahl der weltweit angeschlossenen Geräte drastisch gestiegen ist, wäre eine krasse Untertreibung. All diese Geräte interagieren miteinander und erfassen Daten, die für eine bessere Verbindungserfahrung sorgen. Gartner prognostiziert sogar, dass sich die Anzahl der für die Verbraucher verfügbaren IoT-Geräte bis 2020 mehr als verdoppeln wird, „sodass mehr als 20,4 Milliarden IoT-Geräte online sein werden“.
 
#10 Investitionen der akademischen Welt
Laut einer kürzlich von PwC durchgeführten Studie werden 69 Prozent der Arbeitgeber bis zum Jahr 2021 von ihren Bewerbern den Nachweis von Data Science- und Analytics-Kompetenzen verlangen. Analytics-Kompetenzen sind kein optionales Kriterium mehr, sondern werden längst vorausgesetzt. Im Jahr 2018 wird es ein stringenteres Konzept geben, um sicherzustellen, dass die Studenten über die nötigen Kompetenzen verfügen, um auf dem modernen Arbeitsmarkt zu bestehen.
 
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